Montag, 14. Oktober 2019

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Satzung des "Verein für entwicklungsorientierte  Lerntherapie LEO e.V."

§ 1 Name und Sitz

- Der Verein führt den Namen „Verein für entwicklungsorientierte Lerntherapie e.V.“
- Er ist unter diesem Namen in das Vereinsregister eingetragen und  hat seinen Sitz in Köln.

§ 2 Zweck des Vereins

- Zweck des Vereins ist Förderung des öffentlichen Gemeinwesens, die Bildung und Erziehung sowie die Förderung von Wissenschaft und Forschung.
 

§ 3 Aufgaben und Ziele

- Der Verein für entwicklungsorientierte Lerntherapie sieht in der Menschenkunde Rudolf Steiners eine wesentliche Grundlage für das Verständnis und die Therapie von Lernstörungen.
- Der Verein will die Anregungen und Hinweise Rudolf Steiners für eine ganzheitliche Therapie fruchtbar machen, dies in Verbindung mit neurophysiologischen Erkenntnissen und in der ständigen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Therapiekonzepten. Er dient mit seiner Arbeit der allgemeinen psychosozialen Gesundheit.

Der Verein setzt sich folgende Aufgaben:
  1. Die Information der Öffentlichkeit über Entstehung und Behandlungsmöglichkeiten von Lernstörungen.
  2. Die Förderung und Entwicklung von individuellen Konzepten zur auf das einzelne Kind oder den Jugendlichen bezogenen Prävention und Therapie von Lern- und Leistungsstörungen.
  3. Die Förderung von Forschung, Lehre und Weiterbildung  im Bereich der entwicklungsorientierten Lerntherapie und die Unterstützung und evtl. Beauftragung von Veröffentlichungen zum Thema anthroposophische Lerntherapie
  4. Die Zusammenarbeit mit entsprechenden pädagogischen und therapeutischen Institutionen im In- und Ausland.
  5. Der Aufbau der fachkompetenten Begleitung der dem Verein angehörenden Lerntherapeuten / Lerntherapeutinnen und Förderlehrer.
  6. Die Entwicklung von Qualitätskriterien.
  7. Ein besonderes Anliegen ist die Vertiefung und Weiterentwicklung der Extrastunde von Audrey Mc Allen, als wesentlicher Ansatz einer menschenkundlich begründeten Lerntherapie.
  8.  
§ 4 Gemeinnützigkeit
  1.  Der Verein dient unmittelbar und ausschließlich wissenschaftlichen und gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft erhalten. Der Verein darf seine Mittel weder für die unmittelbare noch für die mittelbare Unterstützung oder Förderung politischer Parteien verwenden.
  3. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als den Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurückerhalten.
  4. Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
  5. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5 Mitgliedschaft
  1.  Der Verein hat ordentliche Mitglieder, außerordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder.
  2. Ordentliches Mitglied des Vereins können natürliche Personen werden, die eine fachspezifische Grundqualifikation nachweisen können und lerntherapeutisch in freier Praxis oder in Schulzusammenhängen tätig sind. Ausnahmeregelungen werden vom Vorstand getroffen.
  3. Außerordentliche Mitglieder können alle natürlichen Personen werden, die die Ziele des Vereines unterstützen, insbesondere solche, die sich in Ausbildung zum Lerntherapeuten/in befinden. Die außerordentlichen Mitglieder haben die Rechte und Pflichten der ordentlichen Mitglieder, jedoch kein Stimm- und Wahlrecht.
  4. Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich bei der Geschäftsstelle zu beantragen. Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand. Er ist bei der Ablehnung eines Antrages nicht verpflichtet, die Gründe dafür bekannt zu machen.
  5. Die Ehrenmitgliedschaft kann Personen durch die Mitgliederversammlung verliehen werden, die sich in besonderer Weise im Bereich der Lerntherapie, der Extrastunde oder der anthroposophischen Pädagogik verdient gemacht haben und die sich für die Ziele des Vereins einsetzen oder eingesetzt haben. Sie haben alle Rechte der ordentlichen Mitglieder, jedoch kein Stimm- und Wahlrecht. Ein Vereinsbeitrag wird von ihnen nicht erhoben.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
  2. Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vorstand schriftlich erklärt werden.
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es satzungsmäßige Pflichten nicht erfüllt, durch sein Verhalten den Zweck und die Ziele des Vereines gefährdet oder durch sein Verbleiben in dem Verein dessen Interessen geschädigt werden. Vorher ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief des Vorstandes Gelegenheit zu einer  schriftlichen Rechtfertigung innerhalb einer Frist von zwei Wochen zu geben. Gegen den Beschluss des Vorstandes ist innerhalb einer Frist von einem Monat Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig; die Frist für die Einlegung der Berufung beginnt mit dem Eingang des Vorstandsbeschlusses. Die Einlegung der Berufung hat bei der Geschäftsstelle des Verbandes zu erfolgen.
  4. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn es mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge sechs Monate nach Mahnung, in der der Ausschluss angedroht sein muss, im Rückstand ist.

§ 7  Rechte und Pflichten der Mitglieder
  1. Alle Mitglieder haben das Recht, Versammlungen und sonstige Veranstaltungen des Vereines zu besuchen und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten, die sechs Wochen im Voraus bei der Geschäftsstelle einzureichen sind.
  2. Jedes Mitglied ist an satzungsgemäße Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung gebunden, soweit es von diesen betroffen ist.
  3. Die Mitglieder sind zur Zahlung von Beiträgen verpflichtet, deren Höhe und Fälligkeit in der durch die Mitgliederversammlung aufzustellenden Beitragsordnung geregelt sind.
  4. Bei Austritt oder Ausschluss bleibt die Zahlungsverpflichtung für das laufende Kalenderjahr unberührt.
  5. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen befreit.

§ 8 Organe des Vereins:

Die Organe des Vereins sind:
  1. Der Vorstand
  2. Die Mitgliederversammlung
  3. Die Aus- und Weiterbildungskommission
  4. Weitere Kommissionen können eingerichtet werden.

§ 9 Der Vorstand
  1. Der Vorstand sollte aus fünf Personen bestehen, mindestens drei und höchstens sechs. Er kann nur aus ordentlichen Mitgliedern gebildet werden.
  2. Der Vorstand ist für alle Entscheidungen und Maßnahmen zuständig, die nicht der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Er kann der Aus- und Weiterbildungskommission oder bei Einrichtung anderer Kommissionen auch diesen einzelne Aufgaben übertragen.
  3. Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von zwei Anwesenden zu unterzeichnen.
  4. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungs- und unterzeichnungsberechtigt.
  5. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
  6. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Fachverbandes. Der Vorstand kann nach Maßgabe des Haushaltes einen Geschäftsführer und sonstiges Personal bestellen.
  7. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach dem Ablauf ihrer Amtszeit so lange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind und diese ihre Amtstätigkeit aufnehmen können.
  8. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, sind die übrigen Mitglieder des Vorstandes berechtigt, an seiner Stelle bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein anderes Mitglied zu berufen.
  9. Der Vorstand ist ermächtigt, Satzungsänderungen, die von einer Verwaltungsbehörde oder dem Amtsgericht angeregt werden und die Grundsätze der Satzung nicht berühren allein zu beschließen und durchzuführen.
  10. Die Arbeitsergebnisse der Kommissionen werden dem Vorstand zur Beschlussfassung vorgelegt. Der Vorstand kann Deligierte zur Mitarbeit in den Kommissionen benennen.

§ 10 Die Mitgliederversammlung
  1.  Die Mitgliederversammlung ist jedes Jahr einzuberufen. Ort, Zeit und Tagesordnung bestimmt der Vorstand.
  2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn der Vorstand es im Interesse des Vereins für erforderlich hält, oder die Einberufung von zwei Fünftel aller Vereinsmitglieder unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
  3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Wahrung einer Frist von vier Wochen (Poststempel) mit gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung sollen mindestens zwei Wochen vor Beginn der Tagung beim Vorstand eingehen. Diese Anträge sind noch vor Beginn der Sitzung den Mitgliedern mitzuteilen. Später eingehende Anträge sind nur als Dringlichkeitsanträge zu behandeln. Ob ein Antrag „dringlich“ ist, entscheidet die Mitgliederversammlung mit 2/3 der anwesenden Mitglieder.
  4. In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende ordentliche Mitglied eine Stimme. Eine Stimmrechtsübertragung auf andere Mitglieder ist nicht möglich.
  5. Aufgaben der Mitgliederversammlung
       1. Wahl des Vorstandes
       2. Entgegennahme der Tätigkeitsberichte von Vorstand, Kommissionen und des Kassenberichtes.
       3. Feststellung des Jahresabschlusses und die Genehmigung der Haushaltsplanung.
       4. Entlastung des Vorstandes
       5. Beschlussfassung über die Höhe der Mitgliedsbeiträge
       6. Satzungsänderungen und Auflösung des Vereines
       7. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen
  6. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig; eine Stimmenmehrheit von 2/3 der anwesenden ordentlichen Mitglieder ist erforderlich bei der Änderung der Satzung, der Richtlinien zur Aus- und Weiterbildung, sowie bei Auflösung des Fachverbandes. In allen anderen Fällen genügt einfache Stimmenmehrheit der anwesenden ordentlichen Mitglieder.
  7. Die Versammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.
  8. Über jede Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen. Insbesondere sind die gefassten Beschlüsse niederzulegen und sind vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

§ 11 Die Aus- und Weiterbildungskommission
  1.  Die Aus- und Weiterbildungskommission wird vom Vorstand für die Dauer von vier Jahren eingesetzt. Ihre Mitglieder müssen ordentliche Mitglieder des Verbandes sein. Eine Wiedereinsetzung ist unbeschränkt zulässig.
  2. Die Kommission entwickelt Aus- und Weiterbildungsrichtlinien und bezieht dabei den aktuellen wissenschaftlichen Stand der Lerntherapie und anderer relevanter Disziplinen mit ein.
  3. Der Vorstand benennt im Einvernehmen mit der Aus- und Weiterbildungskommission bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitgliedes ein Ersatzmitglied.

§ 12 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den gemeinnützigen Verein

„Schule macht Mut“ e.V.

c/o Angela Voith, Vorstandsvorsitzende

Auf dem Schnee 36a

58313 Herdecke

Zuständig ist das Amtsgericht Schwelm

Kontonummer 3063591 bei der Stadtsparkasse Herdecke, BLZ 45051485.

 

§ 13 Inkrafttreten der Satzung

Vorstehende Satzung wurde auf der Vorstandssitzung in Wuppertal beschlossen und treten hiermit in Kraft.

Wuppertal, 7.6.2008

 

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